Leben und Pseudophilosophie

Sonntag, 30. Januar 2011

Fetzen

Schmerz schüttelt mich zur Vernunft
manchmal
vielleicht

Donnerstag, 27. Januar 2011

Momentaufnahme

Entscheidungen sind getroffen.

Einerseits entscheide ich mich, mich nicht übermässig herauszufordern und verletzten zu lassen
Ja, diese Entscheidung macht mir auch Angst, aber ich spüre und weiss, dass es die richtige ist.

Während ein anderer, dem dummerweise ein Teil (?!?) meines Herzens (noch) gehört, sich entscheiden hat, dass er keine lustvollen Begegnungen mehr will, weil er mir nicht gerecht werden könne und auch Angst hat, mich durch seine Launen zu verletzen, die aus seiner stressigen Lebensituation resultieren.
Das finde ich sehr fürsorglich und lieb, zugleich bin ich aber wie gelähmt, weiss, dass der Schmerz da auf mich lauert, den ich vielleicht zu lange von mir weggeschoben habe.
Weil ich hinauszögern wollte, was ich eigentlich ja schon längst weiss; es hat einfach keine Zukunft.

Natürlich ist das Gefühl der Verliebtseins, der Schwärmerei schön, aber kann sehr trügerisch sein.
Wahrscheinlich habe ich mich da vor der Realität hineingeflüchtet - oder schöner gedacht, ich habe einfach den Rausch der Gefühle genossen. Ja, das ist auch ein Geschenk, ich weiss und ich bin dankbar... aber eben, momentan tut es weh.

Ausserdem habe ich diese Woche kaum etwas von meinen Pflichten erledigt, weil ich an meine Grenzen gekommen bin, also vor der abrupten Ende der Träume... das heisst, ich muss morgen einiges aufholen und WERDE das tun!
*michselberandernasepack*

Etwas ist sicher, ich brauche wieder mehr Strukturen in meinem Leben, momentan lasse ich mich ziemlich treiben.

Anfangen tun mir mit Atemübungen und sanfter (verschriebener) Rückengymnastik und einer Dosis Ordnung!

Ausserdem werde ich wohl später in dieser Nacht, sofern ich es wirklich schaffe, oder spätestens morgen früh an meinen Kraftplatz, die Quelle gehen, in mich gehen, Toter gedenken und mich mit der Natur verbinden und einfach danken, was ich schon erreicht habe.

Montag, 24. Januar 2011

Wiedersehen

Manche Menschen sieht man wieder.
Manche Situationen und Themen kommen auch immer wieder...
jetzt bin ich ziemlich erschöpft, denn ich hatte heute ein Wiedersehen mit dem Thema Wut und Aggression, die ich zu einem guten Teil - erstaunlicherweise eigentlich, da ich ziemlich austicken kann - unterdrücke.
Bzw. habe ich Schwierigkeiten, sie wirklich zuzulassen, bis sie mich (fast) überwältigen.
Das hat natürlich auch ganz viel mit dem Feststecken der eigenen Grenzen und deren Verteidigung zu tun.
Auch das fiel mir noch nie leicht.
Momentan kann ich noch wenig drüber schreiben, aber wenn ich es hier benenne, dann ist es für mich ein erster Schritt, mir das anzugucken und anzuerkennen.
Denn ich merke auch, wie durch die Provokation ausgelöste Wut gespürt und artikuliert habe, obwohl die innere Unterdrückung schon lief, und wie erleichtert ist jetzt bin, mein Herz fühlt sich leicht an.
Tja, durch die Gefühle muss ich durch, um die Kraft zu wiederzufinden, die ich zum Auf-mich-aufpassen brauche.
Seltsam, wenn ich den Text so lese, das mit dem Austicken beispielsweise, da merke ich, dass ich meine Wut fürchte, die manchmal schon zu kaltem Zorn geworden ist, dass ich mich schon dafür entschuldige - und mit dem ewigen Entschuldigen will und werde ich aufhören.
Es sendet die falschen Signale.
Ich setze lieber auf den richtigen Mensch mit Kraft/Stärke, mich.

Freitag, 21. Januar 2011

Blockaden

Momentan geht nichts mehr.
Ich halte mich ganz still.
Mein Rücken will nichts ausser liegen,
ich lese, surfe,
komme ins Nachdenken, weil ich eben innehalten muss.
Wünsche tauchen wieder auf,
die Sehnsucht nach einem Partner,
das Nachtrauern um Verlorenes.

Vielleicht ist es ganz gut so, denn ich kann nicht davonlaufen.

Montag, 17. Januar 2011

Party

Am Samstag war die Geburtstagsparty zweier guter Freunde.
Es war wirklich schön und gemütlich dort und das Highlight war, endlich wieder einige in den Arm nehmen zu können, zwei "magische Schwestern" und einen "magischen Bruder".
Menschen, die einfach meinem Herzen sehr nahe sind, die ich sehr schätze.
Selbst wenn sich im Laufe des Lebens einiges auseinanderentwickelt, findet man doch wieder zueinander und das ist einfach wunderschön!

JedeR geht den eigenen Weg und doch sind sie ähnlich - auf diesen Lebenswegen begegnen wir uns immer wieder.

Ach, in letzter Zeit habe ich sowieso ein grosses Wiederfinden von alten Freunden und es ist unbeschreiblich, nährt meine Seele!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Gedanken, wieder einmal

Still, sanft, Dunkelheit vor dem Fenster,
so sitze ich in den Stunden der Nacht
zur Ruhe kommend,
spüre ich nach,
fühle eine bittersüsse Melancholie,
seltsamen Frieden mit meinen Gefühlen,
Träume als solche erkannt,
gibt es mir seltsamerweise Frieden,
wenn ich weiss, dass ich einfach auch Schönheit
in einer ihrer männlichen Formen bewundere,
es vielleicht den Blick für Kleinigkeiten schleift,
den Moment zu achten.

Zugegeben, vielleicht übertreibe ich es langsam mit meinem verliebten Geschreibsel, aber hier darf ich das vielleicht, Gefühle leben. Sie in Worte fassen. Mich versöhnen.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Gedankensturm

Rauhe Nächte
Wilde Jagd
fast vorüber
tief ins Herz
Seele brennt
neue Sicht
alte Dummheit
der Vernunft Kampf
Bauchgefühl rüstet sich
Freya nickt

wiederkehrende Themen

Muster zu erkennen, bedeutet wohl auch, Muster bearbeiten zu können, zu wachsen an den Herausforderungen.
Das erscheint nicht immer einfach, aber es lohnt sich dennoch. Mit jedem kleinen Schritt kommt man ein Stück weiter und entdeckt vielleicht neue Einsichten, neue Chancen.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

die Wilde Jagd

Energien tanzen
frei, so frei
Wirbel unbezähmter Kraft
die Wilde Jagd zieht übers Land
erinnert uns
endlich wieder
alter Dinge
immer schon Gewusstes
Gefühltes
Im Angesicht der alten Götter*
schliesse ich die Augen
bin ganz ich...


*damit meine ich männliche und weibliche Gottheiten grad mit und solche, die jenseits der Geschlechter oder unserer Vorstellung sind - sind sie nicht alle Facetten, die wie ein geschliffener Kristall tiefer blicken lassen?

Ach ja, unverkennbar Hagazussa (Zaunreiterin) bin ich wohl
merkt man wahrscheinlich am Geschreibsel

Augenblick

Momente entfalten sich,
der Blick schweift in die Ferne,
die Seele tankt auf,
der Körper gesundet,
mein Herz wendet sich Schönheit zu.

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