Leben und Pseudophilosophie

Montag, 25. April 2011

Die Dosis

Ja, sie wurde mir verabreicht, die Dosis Realität, die mich doch ein wenig klarer sehen lässt, mir ein besseres Bild von ihm, in den ich seit fünf Monaten so sehr verliebt bin, dass es schmerzt.
Ein kleiner Streit über Geschichte hat einiges geklärt.
Nachdrücklich.
Weil seine Argumente nicht völlig verhalten, denn ein Leid mindert nicht das Schreckliche des anderen.

Ja, zuviel Böses geschieht einfach so, wird verharmlost, ja, viel mehr geschah als nur das eine... dennoch hat es auch noch Bedeutung.
Durch die Häufigkeit und Banalität des Bösen, wie Hannah Arendt so treffend schrieb, vergrösstert sich der Schrecken, an den wir uns nie gewöhnen sollten, dürften.
Zu schnell lässt es weitere Diktatoren denken, dass sie damit durchkommen.

Freitag, 18. März 2011

Wahrlich

Es sind weise Worte, dass wir nicht Mitleid sondern MItgefühl haben sollen.
Und ja, es ist so, dass gute Gedanken viel erreichen können.
So ist es schön zu wissen, das jetzt vielerorts Kerzen brennen und viel wichtiger, Menschen in ihren Herzen Licht für Japan, für die sich aufrappelnden dort aufbringen.
Wichtig ist auch, MItgefühl für alle, die leiden zu haben, denn es gibt auf der ganzen Welt Krisenherde, die gerade schwellen, viele durchstehen die schlimmsten Zeiten ihres Lebens und geben nicht auf!
Wünschen wir Ihnen allen Kraft, Liebe und Licht - vielleicht illusionär sagen manche, aber ein Blick und ein Lächeln geben doch neue Kraft weiterzumachen.

...

Manchmal fühl ich mich so alt, müde, vielleicht desillusioniert,
plötzlich kindisch, sprunghaft und so jung, dass jeder Anblick neu ist.
Doch so selten fühl ich mich, so alt wie ich bin,
denn ich lebe durch Träume,
lerne durch sie, was ist und was war,
weiss, dass sie auch wieder neue Möglichkeiten entstehen,
wenn ich mich hinsetze,
den Blick in die Ferne schweifen lasse
und Bilder sich gesponnen werden,
ich sie verwebe so gut ich es vermag.
So bin ich jung und alt, wissend und dumm,
entdecke mich immer neu,
wenn ich ganz bei mir bin, bin ich ich und alles und nichts zugleich.

Sonntag, 13. März 2011

Eine weitere Wahrheit

Manchmal ist für Frauen der Traum vom Schwarzen Ritter
(mit dem goldenen Herz)
noch gefährlicher
als der vom Weissen Ritter
hoch zu Ross
(der zur Rettung eilt)

Am liebsten würde ich ja schreiben, ich will mein Herz zurück,
doch in Wahrheit, nein, kann ich mir nicht einmal das wünschen.

Sonntag, 6. März 2011

Wahrheit

In seinen Armen vergesse ich, dass mein Herz nicht hoffen darf.

Doch tue ich es...

Auch wenn meine Lippen andere Worte sprechen.
Verzweifelt ich mich selbst belüge, so selbstbewusst zu Freunden spreche, mutig und über den Dingen stehend - als ob in den Stunden des Glücks meine Liebe nicht noch wächst, so sehr ich nicht glaube, das sich ändert, was ist.
Doch hoffe, hoffe, hoffe ich...

Donnerstag, 17. Februar 2011

verharren

Sehnsüchtig warten Stifte und Tasten, dass ich mich ihrer bemächtige, um die Gefühle, die in mir schlummern auszudrücken, ihnen Gewicht und Gesicht zu verleihen...
ich schliesse die Augen, spüre Bilder sich Detail um Detail entfalten, höre wie Geschichten sich zu erzählen beginnen...

Montag, 14. Februar 2011

Kurzes Fazit

Juchuuu, ich habs geschafft...
weil ich mich wieder ganz toll in meine Gefühle verstrickt habe,
da ist noch so eine sanfte Melancholie,
wenn ich aber darüber nachdenke, in mich hineinhöre,
da merke ich eines, das trotz allem gilt,
die Freude und schönen Momente überwiegen so sehr,
dass es mich noch jetzt beschwingt und mir gut tut.

Ja, Liebe auf freundschaftlicher Basis für ein paar Stunden, in denen Seelen sich ehrlich begegnen, irgendwie kann diese Art auch funktionieren.

Nö, ich bin nicht verliebt in ihn, ich tu nur so - und frag mich, ob ich das auch in einigen Tagen gleich sehe wie jetzt, aber es passt zum Valentinstag, die Worte über den grossen "Zwerg".

Ja, da kommt es wieder das Motto:

Liebe ist ohne Bedingung

aber gut soll sie trotzdem tun...

Mittwoch, 2. Februar 2011

:)

In den Spiegel geguckt
erschrocken
erwacht?

Seltsam

ja, seltsam ist es, worin wir manchmal Gegensätze sehen, lieben oder "hassen", nett sein oder aggressiv... sehr schnell wird da überzeichnet, in Schemen gepresst, doch manchmal sind die Dinge nicht ganz das, was wir denken und wir schneiden uns von unserer eigenen Kraft ab, weil wir glauben, einem Bild entsprechen zu wollen, um andere nicht zu erschrecken und geliebt zu werden.
Doch letztlich geht es doch darum, uns selbst zu lieben und dann aus dieser Zuwendung zu schöpfen, um anderen offen zu begegnen - und zugleich auch die eigenen Grenzen zu respektieren und zu verteidigen.
Erst dann ist doch wirklich gegeben, wenn es gesund für alle Seiten abläuft, niemand geben muss, niemand nehmen muss - aber jedeR darf!

Funke

Vorsichtig...
sanft
hauche ich
um das Feuer
in mir zu schüren
damit der Funke wachse
noch sind es keine Worte
doch der Ausdruck des Herzens
Licht, das zunimmt,
den Geist erstrahlen lässt
erinnert, wer man einst sein wollte
damit mit neuer Kraft und Liebe in sich
die Inspiration in den Alltag getragen wird
zu sein, wer man ist
wohin die Seele ruft
in all ihrer Sehnsucht

Brigid, inspiriere mich und alle Menschen,
lass unsere Kraft wachsen,
damit wir zur Verbindung mit der Natur finden.

Kerzen leuchten
zu Imbolc

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