Donnerstag, 3. April 2008

mich gibt's noch

Ja, tatsächlich, mich gibt es noch. Geschrieben habe ich nur nichts, irgendwie war das Leben manchmal einfach zuviel, obwohl ich immer wieder mal gedacht habe, wenn ich etwas schreiben wollte, nur wurde es mir dann schon wieder zuviel.
Dafür habe ich jetzt eine Menge gelesen, noch mehr gelernt und ziemlich viel in den Sand gesetzt, hihi, zumindest die eine oder andere Probe.
Na auch egal. Jetzt sind Ferien. Die Sonne scheint und mal regnet es, von beidem wohl das Beste.
Irgendwie habe ich mir sogar etwas vorgenommen, so von wegen Ferien, auch mal rausgehen, die Natur geniessen, mir Zeit für mich selbst nehmen. Ausschlafen, hihi.

Zugleich habe ich mal wieder die Chance, mich über die Politik aufzuregen, die wirklich bescheuert ist.
Manchmal fragt man sich, ob manche Parteien schon mal was von der Demokratie gehört haben. So will die SVP doch tatsächlich Eveline Widmer-Schlumpf absägen - das ist mir echt ein Rätsel, ja, es ist eine ausgesprochene Frechheit jemandem mit Parteiausschluss zu drohen. Als sei einzig die Zürcher-SVP-Linie mit Blocherverehrung und Kadavergehorsam die einzig wahre und jedes Mittel recht.
Tja, irgendwie verroht die Schweizer Politik, in meiner bösen Schreibe bin ich schon versucht zu sagen, dass sie amerikanisiert.
Solche Wahlkämpfe und Schönheitswahlen statt Programm braucht es doch wirklich nicht, oder?!?

Montag, 17. Dezember 2007

Wahnsinn

Irgendwie ist es plötzlich Abend und die Dinge stapeln sich immer noch. Scheinbar neigen freie Tage dazu, vor sich hinzutröpfeln und unbemerkt fertig zu sein.
Eigentlich müsste ich noch etwa drei Stunden Aufgaben erledigen, ging aber im Trubel des Nichtstun (OK, Wäsche gemacht und gebacken), aber das wirklich wichtige, nö.
So scheint es mir beinahe jedes Wochenende zu gehen. Sollte mal an meiner Motivation arbeiten. Hihi.
Oder weniger Zeit in Endlosdiskussion verschwenden, wie schlecht alles ist und einfach mal weitermachen.
Wäre aber mal ganz toll, wenn einige Leute mich nicht konstant in Diskussionen verwickeln würden und mich darauf hinweisen würden, dass ich ein Problem habe, weil ich so schlechte Nerven habe. Manche scheinen echt der Meinung es sei mein Problem, wenn ich in die Luft gehe, nachdem ich konstant gereizt wurde und gesagt habe, dass ich in Ruhe gelassen werden möchte.
Entweder heisst es, ich würde immer wieder anfangen, die Diskussion nicht beenden können oder Standpunkte stehen lassen können. Sondern meine Gereiztheit ist mein Problem und auf meine Grenzen muss man ja nicht Rücksicht nehmen. ich müsse was dagegen unternehmen.
Naja, da kann ich zwei Dinge dazu sagen, erstens bin ich reizbar und versuche zumindest an meinem Temperament zu arbeiten, es wäre aber leichter, wenn manche mich doch etwas mehr in Ruhe lassen würden.

Freitag, 14. Dezember 2007

Aspekte

Ein besonderer Tag – der 13. Dezember –der für mich eigentlich schon immer in Verbindung mit Luzia, der Göttin des Lichts steht.
Licht, das auch für Erkenntnis steht, für das Verstehen, für Wissen und daraus folgende Weisheit.
Es gibt hier viele Bedeutungen, viele Aspekte, die auch berücksichtigt werden können, dürfen, ja auch sollen.

So war der heutige Tag erfüllt vom Thema Wissen, hier in der Schweiz die Bundesratswahlen, bzw. die Annahme der gestrigen Wahl durch Eveline Widmer-Schlumpf. Es war ein ganzer Wahlkrimi, vieles an Verschwörungen und Theorien erfährt man nicht, aber immer wieder tauchen neue Aspekte auf, die interessante Blickwinkel eröffnen. Dazu werde ich vielleicht noch mehr schreiben.
Das wirklich interessante waren für die Reflexionen, die ich für mich alleine gemacht habe, die die Lektüre von Zeitungen und Internetberichten brachte, die vielen hochinteressanten Diskussionen, die halfen die Gesamtsituation ein wenig besser zu verstehen.

Andererseits habe ich heute den ganzen Tag Gedankengänge rund um Verstehen, erleben, Erfahrungen und Reflexion, über Grenzen, deren Macht wie beschränkende Kraft, die fördern und zerstören kann nachgedacht.
Genauso spielten für mich gewisse innere Meditationen zu Luzia eine Rolle, wie viele Jahre ich mich eigentlich mit ihr beschäftige, immer wieder Neues finde, geborgen bin… So seltsam manchen ein System verschiedener Gottheiten erscheinen mag. Konzepte, die eben auch verschieden verstanden werden können, die für mich freilich nicht nur den Geist einschliessen, sondern eben auch Seele und Geist, ganz verschiedene Erlebniswelten, wie wir vielleicht meinen, die doch zusammen erst ein ausgeglichenes Bild ergeben.
Ein Gleichgewicht aus Drei Aspekten, deren Übergänge auch sehr fliessend sein können.

Per Zufall schaltete ich dann noch in die Sendung von Maybrit Illner, in der sie mit vier Gästen diskutierte. Das Thema der Sendung war „Ich bin dann mal gläubig…“ und der (laut ZDF) „Entertainer und Buchautor Hape Kerkeling, dem Theologen und Pädagogen Bernhard Bueb, dem Fraktionschef der Linken Gregor Gysi und der Kirchenkritikerin Uta Ranke-Heinemann“ waren eingeladen. Dieses Gespräch war herausragend, sich gegenseitig befruchtend, in einen Dialog tretend. Ein echter Genuss, der den Geist beflügelte, aber eben auch und gerade um Ethik und den Menschen und das, was den Menschen ausmacht, drehte. Es war ein Genuss, im positiven Sinne gemeint: Es war ein Rausch! (Ohne Kater, höchstens Schlafmangel, hihi)

Es bestätigte eben auch wieder einmal meine Sicht, dass weder Glaube noch Religion und erst recht nicht Kirche dasselbe sind. Damit meine ich, bzw. vielmehr wurde mir gelehrt, um dann selber zu denken, dass keine Institution den Menschen vorschreiben darf, was geglaubt werden soll. Sondern dass jedeR selbst auf die Suche gehen sollte, eigene Antworten finden sollte.
Leider ist das jetzt alles etwas arg abgekürzt, das Bett schreit jetzt aber so laut nach mir, dass ich mich mal dahin verziehe. ;)

Fazit des Tages: Viele Aspekte des Ganzen geben das Gesamtbild.
(banal, aber sehr wahr)

Dienstag, 4. Dezember 2007

Ich bin vieles

Zu meiner Person wahrscheinlich gar nicht viel wissen, zumindest wenn man mich näher kennt, hihi.

Aber jetzt trotzdem mal eine kleine Zusammenstellung:

Bücher vernarrt, Büchereule halt
Antworten suchend und präzisierende Fragen findend
gutes Essend mögend
leidenschaftliche Liebhaberin (manchmal)
zeitenweise spiessig
mit Anwandlungen von Eremitentum
Widersprüche zelebrierend, manchmal sind sie sehr präzise
heissen Bädern frönend
Spaziergänge liebend
auf Zäunen reitend
Sturm mögend, wilde Eule halt
die dennoch hofft, das niemand was passiert
Helferkomplex gefährdet
egoistisch
singend, wenn niemand zuhört (bin manchmal lieb ;)
Körper, Geist und Seele einend, zumindest wage ich zu hoffen, dass das endlich mal klappt
ungeduldig
vieles mehr...

Übers Lesen und Schreiben

Wie es ja zu einer guten Allgemeinbildung gehört, wird in der Schule immer wieder mal Franz Kafka gelesen.
So geht es mir einmal wieder.
Das ist dann meist etwas, das ich irgendwie nicht so ganz durchzuziehen schaffe. Ich scheine mich zwischen den Zeilen zu verlieren, weil ich ins Grübbeln komme und manchmal einfach nach dem roten Faden tappe.
Einerseits habe ich also Probleme die Bücher durchzulesen, weil auch alles so irrsinnig bedeutungsvoll im "Prozess" ist. Irgendwie stehe ich jetzt bildlich gesprochen mal wieder im Dunkeln rum.
Andererseits fasziniert mich das Buch auch, vielmehr der Autor, aber vor allem der Schreibprozess, dieser in den Quellen und Sekundärliteratur dargelegte Entstehungsprozess, dieser Rausch des Schreibens, alles an Worten, Handlung und Bedeutung genau Abwägens. Ein Autor, der sich so sehr im präzise formulieren verfangen, irgendwie kämpft, anhand von Alltagsdingen etwas grundsätzliches darstellt, verloren.
Symbolik intensiv zu verwenden, um das geheimnisvolle und unverständliche zu Beschreiben. Den Schrecken und die Entfremdung vom Alltag zusammenfassend.
Nein, irgendwie ist das gar nicht in Worte zu fassen. Schliesslich streiten sich die Leute ja schon seit Jahrzehnten, was habe ich da schon anzumelden? Doch dieses seltsame Gefühl, dass dieses rauschhafte Denken einem fortspült und doch irgendwie wie verdattert zwischen den Zeilen zurücklässt, im Labyrinth scheinbar ewigwährender Sätze und Irrwegen, aus denen man wieder in die laufende Handlung hetzt... Das ist ganz schön verstörend. Denn ich glaube eigentlich, die Hauptfigur nicht zu mögen und trotzdem leide ich mit.

Ein Schlussgedanke noch, vielleicht sollte man sich irgendwie gleich auf Klassiker wie Neuerscheinungen einlassen, man entdeckt immer wieder neues, verdammt aktuelles. Manchmal hemmt vielleicht sogar der Respekt vor dem Klassiker den Genuss, wenn man schon vor Ehrfurcht erstarrt ist.
Allerdings sagt die kleine Stimme aus dem Off, dass sie nicht immer so einfach zu verstehen sind, gerade weil die Wortbedeutungen sich auch ganz schön verändern können.
Stimmt ja auch wieder.
Bin aber eine Büchereule.

alles sein

Lustig, an manchen Tagen komme ich mir einfach nur alt vor als hätte ich hundert Jahre gelebt, am nächsten möchte ich eigentlich nur Kind sein, hopse vielleicht sogar singend durch die Gegend. Seltsamerweise verändert sich dieser Wechsel des Gefühl nicht so sehr im Laufe der Zeit, man glaubt es eigentlich nur. Da hatte man schon mit sieben das Gefühl, die Welt zu verstehen und irgendwie ein klein bisschen Abstand zu haben und drüber zu stehen, um dann eben wieder herumzutollen. Diese Phasen intensiven Nachdenkens und dann wieder intensiven Lebens, einfach Freude zu spüren.
Es ist spannend, das Leben so in dieser Bewegung zu sehen, wunderbar eigentlich, auch wenn es manchmal doch ganz anstrengend ist.
Dennoch kann man sich wenigstens darauf verlassen, dass der Wandel bleibt... hihi.

Montag, 26. November 2007

Alltag

Komisch, manchmal lebt man vor sich hin, erledigt Kram und alles tröpfelt vor sich hin, zuletzt merkt man, dass man gar nichts erledigt hat.
Es ist eher ein zwischen Büchern hin und her switchen, einerseits der Prozess von Kafka, dann wieder Shakespeares "Viel Lärm um Nichts", zuletzt zum eigenen Vergnügen die Verwicklungen fremder Welten in David Webers Serie um Honor Harrington.
Aber den Shakespeare geniesse ich trotzdem, sass schon giggelnd im Zug zwischen verschlafenen Pendlern und hatte meinen Spass!
So ein bisschen aussergewöhnliches Leben statt selber was zu machen.
Ist wohl Zeit daran was zu ändern.

Dienstag, 20. November 2007

Chaos

Also es gibt da eine ganz wunderbare Chaostheorie - also nicht dass ich die jetzt erklären möchte, das geht zu weit und mein Verstand hängt noch bei den Vokabeln fest.
(Ausserdem kann ich das gar nicht.)
Dennoch hätte ich gerne mal eine Theorie zu meinem Chaos, naja, manche nennen es auch meinen Verhau, jedenfalls suche ich also gerade verzweifelt da den einen Text, Buchtipp! (Bücher sind WICHTIG!!!), den ich vor kurzem geschrieben habe, falls ich mal bloggen sollte.
Merkt ihr was? Der Drang wurde irgendwann so stark, dass ich nicht widerstehen konnte. Also worauf ich jetzt eigentlich hinauswill - ich finde den Zettel nicht!!!
Wenn es jetzt also eine passende (persönliche) Chaostheorie geben würde, könnte ich ja irgendwie berechnen, wo das Teil abgeblieben ist. Vorausgesetzt die Theorie wäre einfach genug, dass ich mich nicht verrechne.
(3 von 4 Mal mindestens, Durchschnitt des heutigen Tages.)
Was macht man auch nochmal eine Weiterbildung?!
(Die freche Stimme im Hinterkopf meint, das sei für mich selbst. Eine weitere meint was von wegen nicht so sehr den Klammern frönen... Beinahe schon dritte Gedanken, die da rumspuken...
Ja, ich bin auch ein Terry Pratchett-Fan!
Genial, lebensrettend in tristen Tagen und wunderbar die Gedanken fliegen lassend.)

Das Buch "Kleine freie Männer", in Englisch "Wee Free Men" - zum Bestellen fragt den Buchhändler eures Vertrauens.

So, zwar nicht der Buchtipp, den ich wollte, ist aber wenigstens einer!

Ein Beginn

Nun ja, es scheint ganz so, als entkommt man meinem Geschwafel nun auch hier nicht.
Ein eigenes Blog, endlich oder so, vorgenommen habe ich es mir ja schon vor Ewigkeiten. Eigentlich lässt es sich so zusammenfassen, endlich für mich, oder so für den Leser.

Manchmal juckt es mich einfach in den Fingern, meinen Senf zur Welt zu geben und meine Begeisterung zu teilen, mir Gedanken zu machen. Ganz praktisch ist es, wenn das nicht nur in wild herumflatternden Notiz- und sonstigen Schmierzetteln geschieht, sondern hier gesammelt wird.
Ein wenig Ordnung für mich chaotisches Wesen!
Ordnung soll ja kreativ machen, hoffen wir es mal.

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