Leben und Pseudophilosophie

Freitag, 6. August 2010

Freunde heiraten...

es ist schön, wenn ein Paar so glücklich strahlt und seine Zusammengehörigkeit gegen aussen tragen und dazu stehen. Solche Liebe beleuchtet auch andere Herzen und trägt so Licht in die Welt.

Klingt sehr kitschig...
ist aber so...
zumindest für mich.

Montag, 26. Juli 2010

Rumoren

Mein Inneres rumort.
Es hallen vor Wochen gesprochene Worte eines Freundes wieder.
Ein Freund, der klagte, wie wenige sich noch beteiligen, etwas mitmachen, mitreissen... so wenige die noch etwas tun und einbringen statt nur zu konsumieren...
So denke ich eben über mich nach.
Über sein Erstaunen und den Spott, als ich sagte, ich kümmere mich um mich, komme bei mir an, stelle mich meinem Schatten...
Er: Das machst Du doch schon seit Jahren?!?
Ich in Gedanken: Ja, und ich bin immer noch nicht fertig. Ja, ich glaub, das darf ich auch. Das ghört dazu...
Heut hab ich zu jemandem gesagt, aber mehr zu mir: "Ich brauche meine Ressourcen für mich, zuerst, bevor ich anderes tun kann. Ich muss damit klarkommen, mit der Energie, die ich habe..." Das hätte ich diesem Freund auch gern gesagt. Ich arbeite an mir, eben anders, in tiefer, stiller Verbindung mit der Natur, mit Orten, mit dem Zauber zwischen den Zeilen und zwischen den Blätter-Astgewirk, dort wo es nur noch Empfindung NACH den Worten gibt...

Aber wahrscheinlich macht das nur für mich Sinn.

Montag, 21. Juni 2010

O R T ? ! ?

Wo verorten wir uns?
Wo beginnen wir, einen Ort einzunehmen?
Einen Standpunkt, Raum?
schaffe ich genügend Platz, der nur für mich ist und meinen Platz im Gespinst der Welt... ein Gespinst, welch seltsamer Ort... ?
Viele Wege, doch das Stehenbleiben führt manchmal auch zum Ziel, weil es eine Reise nach Innen, zum geheimen Ort und Hort der Seele ist ?!?

Zeit verfliegt...

Zeit verfliegt...
ich verbringe sie...
irgendwo...
zwischen Lebenswelten...
meinen Ebenen...
den Vorstellungen anderer...
erforsche die Zeit...
die Zeit
die ich mit mir verbringe...
erforsche mich selber...
nehme mir Zeit...
und versuche mich nicht zu rechtfertigen...
(müssen...)
(genug ist genug, ich bin einfach... ich... in meiner eigenen Zeit...)

Freitag, 25. September 2009

Liebe...

Plötzlich aus dem Nichts taucht jemand zweisam im eigenen Leben auf... Ganz dem Klischee entsprechend, dann, wenn man schon aufgegeben hat.
Was wird?
Keine Ahnung, ich lasse mich einfach mal drauf ein, ihn kennenzulernen, als tollen Menschen, als jemand, der mich schätzt, mit mir diskutiert und das schätzt, mich begehrt...
Natürlich hoffe ich, dass es mehr wird, dass wir gemeinsam einen Teil des Leben teilen.

Ja, und es wandelt mich tatsächlich, ich vertraue, lasse mich langsam drauf ein.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Arme Muse...

Tochter der Mnemnosyne und des Zeus, Muse der komischen Dichtung und Unterhaltung nach der eine grossen Buchhandelskette benennt ist - Du arme Muse, Du, musst Deinen Namen für ein Geschäftspolitik in der Buchverkauf und Umsatz immer wichtiger werden hergeben.

Trend und Zahlen statt Kultur. traurig, traurig.

Was sagt Hermes dazu, der Gott der Diebe und Buchhändler?!? amüsiert er sich?

Freitag, 3. Juli 2009

...

Definitionen und Antworten gibt es viele.
Manchmal steckt die Kunst darin, eigene Worte zu finden, also Wörter zu nehmen und ihnen Bedeutung zu geben; Bedeutung aus reflektierter Erfahrung.
Die Antworten anderer Leute mögen richtig sein, sind sie es aber für einen selbst?

`...und wo beginnt die gemeinsame Sprache, an welcher Grenze verliert man sie in dem schwierigen Spiel der Kommunikation?

Mittwoch, 24. Juni 2009

Hinspüren, hinhorchen

Hauchzart atmet der Alltag vor sich hin und man nimmt sich zurück, um bloss nicht zu tief Luft zu holen, damit das spinnwebfeine Muster nicht zerblasen wird.

oder

Mancher Momente Schönheit lässt sich nicht in Worte fassen.

oder

Sie sind

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Wieder so ein Moment

Momente der Schönheit, Momente des Bei-sich-ankommens…
sie sind so kostbar, manchmal entstehen sie leise aus einer scheinbar alltäglichen oder fast alltäglichen Handlung heraus…
So habe ich vorhin in der Badewanne gelegen und mich in der Wärme geaalt, in dem wunderbar duftenden, leicht öligen Wasser nach und nach völlig entspannt. Die Muskeln wurden locker, meine Gedanken kreisten, reisten, kamen zur Ruhe um sich in der Mitte in mir zu sammeln, wenn man so will.
Ein Strecken und Recken wie eine Katze, ein kleiner Ruck und dann Wärme, wenn es sich lockert, dieser verzwickte Muskel da beim Schulterblatt. Da ich Rückenschmerzen gehabt habe, fing ich an meinen Rücken zu massieren und ich merkte, wie sich noch mehr Knoten lösten, manche Verspannung aber blieb. Besonders eine sass fest an der Basis und stört da schon seit Wochen. Ich liess also die Hände kreisend über den Rücken wandern, massierte dann die Knöchel, um mir dann mal das ganze Programm zu gönnen, die ganzen Füsse. Sonst macht man ja meistens irgendwelche Problembeseitigung, aber es war so schön alles im Fluss. Mal so ganz rund und weil es eben so gut lief, sich so passend anfühlte fing ich an, den ganzen Körper zu massieren, sanft, nicht forcierend, mal nichts wollend streichende Bewegungen die jeden Fleck und ist es die Unterseite des Knies, der immer arbeitende Oberschenkel, die Hüften die sich verspannt hatten… oh, Hoppla, plötzlich tut sich da was, in all diesem beiläufig-laufenden gab auch der Widerständige nach. WOW! Es strömt richtig Wärme da raus, ich beginne anders zu atmen. Weiter im Text und ich gönne es meinem Körper mal eine kleine Ganzkörpermassage zu bekommen. Völlig wurscht, ob das jetzt sonst niemand machen würde, schliesslich mag ich mich und mag mir auch was gönnen! Sich selbst lieb und zu sich gut sein heisst die Devise! Bauch und noch mal Rücken freuen sich sehr, genauso wie der Oberkörper und die Arme. Himmlisch fühlt sich das an. Ganz entspannt und Energie geladen und doch eben traumhaft schläfrig…
Manchmal sollte man sich und das Pflegeprogramm nicht unterschätzen, um vielleicht das in der Badewanne das Mit-dem-Körper-zu-meditieren wiederzuentdecken - oder anders gesagt einfach mal ganz da zu sein - das kann Körper, Geist und Seele so richtig zusammenbringen!

Dienstag, 16. September 2008

Momente

Es gibt immer wieder so kleine wunderbare, stimmige, vollendete Momente. Die ganz für sich stehen und in dem Moment die ganze Welt widerspiegeln.
Sie sind Momente des Aufatmens, im Alltag versteckt. wenn man die Umgebung bewusst wahrnimmt und sich wieder mit der Natur, mit der Umgebung verbindet.
Sei es eine Elsterfeder mit ihrem Farbenspiel, die in einem Spinnennetz hängt, von der Sonne beschienen.
Der frische Morgen, wenn ganz klares Licht auf den Büschen des Bachlaufs nachzeichnet und alles so jung und heil erscheint - und man solches Glück empfindet, während man das sich zwischen Gras dahinschlängelnde Wasser betrachtet.
DIe Intensität des goldenen Lichtes, Altgold würde man es als Farbe wohl am ehesten nennen, aber nichts kommt diesem satten, fast greifbaren Licht, wenn der Himmel dunkelgrau verhangen ist und die Sonne durchbricht gleich. Das Grün der Blätter wird satt, alles ist so intensiv, dass das Sehen zum Rausch wird.
Im Wind der Duft von Blüten... die Abende, die verzaubert von der Sinnlichkeit von Blumen und Sträuchern.
Selbst jetzt, die Kälte, die die eigene Haut streichelt, die Luft, die ihn die Lungen strömt.

...soviele Momente... noch vielmehr... in ihnen allen wohnt Zauber inne...

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