Übers Lesen und Schreiben
Wie es ja zu einer guten Allgemeinbildung gehört, wird in der Schule immer wieder mal Franz Kafka gelesen.
So geht es mir einmal wieder.
Das ist dann meist etwas, das ich irgendwie nicht so ganz durchzuziehen schaffe. Ich scheine mich zwischen den Zeilen zu verlieren, weil ich ins Grübbeln komme und manchmal einfach nach dem roten Faden tappe.
Einerseits habe ich also Probleme die Bücher durchzulesen, weil auch alles so irrsinnig bedeutungsvoll im "Prozess" ist. Irgendwie stehe ich jetzt bildlich gesprochen mal wieder im Dunkeln rum.
Andererseits fasziniert mich das Buch auch, vielmehr der Autor, aber vor allem der Schreibprozess, dieser in den Quellen und Sekundärliteratur dargelegte Entstehungsprozess, dieser Rausch des Schreibens, alles an Worten, Handlung und Bedeutung genau Abwägens. Ein Autor, der sich so sehr im präzise formulieren verfangen, irgendwie kämpft, anhand von Alltagsdingen etwas grundsätzliches darstellt, verloren.
Symbolik intensiv zu verwenden, um das geheimnisvolle und unverständliche zu Beschreiben. Den Schrecken und die Entfremdung vom Alltag zusammenfassend.
Nein, irgendwie ist das gar nicht in Worte zu fassen. Schliesslich streiten sich die Leute ja schon seit Jahrzehnten, was habe ich da schon anzumelden? Doch dieses seltsame Gefühl, dass dieses rauschhafte Denken einem fortspült und doch irgendwie wie verdattert zwischen den Zeilen zurücklässt, im Labyrinth scheinbar ewigwährender Sätze und Irrwegen, aus denen man wieder in die laufende Handlung hetzt... Das ist ganz schön verstörend. Denn ich glaube eigentlich, die Hauptfigur nicht zu mögen und trotzdem leide ich mit.
Ein Schlussgedanke noch, vielleicht sollte man sich irgendwie gleich auf Klassiker wie Neuerscheinungen einlassen, man entdeckt immer wieder neues, verdammt aktuelles. Manchmal hemmt vielleicht sogar der Respekt vor dem Klassiker den Genuss, wenn man schon vor Ehrfurcht erstarrt ist.
Allerdings sagt die kleine Stimme aus dem Off, dass sie nicht immer so einfach zu verstehen sind, gerade weil die Wortbedeutungen sich auch ganz schön verändern können.
Stimmt ja auch wieder.
Bin aber eine Büchereule.
So geht es mir einmal wieder.
Das ist dann meist etwas, das ich irgendwie nicht so ganz durchzuziehen schaffe. Ich scheine mich zwischen den Zeilen zu verlieren, weil ich ins Grübbeln komme und manchmal einfach nach dem roten Faden tappe.
Einerseits habe ich also Probleme die Bücher durchzulesen, weil auch alles so irrsinnig bedeutungsvoll im "Prozess" ist. Irgendwie stehe ich jetzt bildlich gesprochen mal wieder im Dunkeln rum.
Andererseits fasziniert mich das Buch auch, vielmehr der Autor, aber vor allem der Schreibprozess, dieser in den Quellen und Sekundärliteratur dargelegte Entstehungsprozess, dieser Rausch des Schreibens, alles an Worten, Handlung und Bedeutung genau Abwägens. Ein Autor, der sich so sehr im präzise formulieren verfangen, irgendwie kämpft, anhand von Alltagsdingen etwas grundsätzliches darstellt, verloren.
Symbolik intensiv zu verwenden, um das geheimnisvolle und unverständliche zu Beschreiben. Den Schrecken und die Entfremdung vom Alltag zusammenfassend.
Nein, irgendwie ist das gar nicht in Worte zu fassen. Schliesslich streiten sich die Leute ja schon seit Jahrzehnten, was habe ich da schon anzumelden? Doch dieses seltsame Gefühl, dass dieses rauschhafte Denken einem fortspült und doch irgendwie wie verdattert zwischen den Zeilen zurücklässt, im Labyrinth scheinbar ewigwährender Sätze und Irrwegen, aus denen man wieder in die laufende Handlung hetzt... Das ist ganz schön verstörend. Denn ich glaube eigentlich, die Hauptfigur nicht zu mögen und trotzdem leide ich mit.
Ein Schlussgedanke noch, vielleicht sollte man sich irgendwie gleich auf Klassiker wie Neuerscheinungen einlassen, man entdeckt immer wieder neues, verdammt aktuelles. Manchmal hemmt vielleicht sogar der Respekt vor dem Klassiker den Genuss, wenn man schon vor Ehrfurcht erstarrt ist.
Allerdings sagt die kleine Stimme aus dem Off, dass sie nicht immer so einfach zu verstehen sind, gerade weil die Wortbedeutungen sich auch ganz schön verändern können.
Stimmt ja auch wieder.
Bin aber eine Büchereule.
Eulenfluege - 4. Dez, 20:03
