Freitag, 18. März 2011

Wahrlich

Es sind weise Worte, dass wir nicht Mitleid sondern MItgefühl haben sollen.
Und ja, es ist so, dass gute Gedanken viel erreichen können.
So ist es schön zu wissen, das jetzt vielerorts Kerzen brennen und viel wichtiger, Menschen in ihren Herzen Licht für Japan, für die sich aufrappelnden dort aufbringen.
Wichtig ist auch, MItgefühl für alle, die leiden zu haben, denn es gibt auf der ganzen Welt Krisenherde, die gerade schwellen, viele durchstehen die schlimmsten Zeiten ihres Lebens und geben nicht auf!
Wünschen wir Ihnen allen Kraft, Liebe und Licht - vielleicht illusionär sagen manche, aber ein Blick und ein Lächeln geben doch neue Kraft weiterzumachen.

...

Manchmal fühl ich mich so alt, müde, vielleicht desillusioniert,
plötzlich kindisch, sprunghaft und so jung, dass jeder Anblick neu ist.
Doch so selten fühl ich mich, so alt wie ich bin,
denn ich lebe durch Träume,
lerne durch sie, was ist und was war,
weiss, dass sie auch wieder neue Möglichkeiten entstehen,
wenn ich mich hinsetze,
den Blick in die Ferne schweifen lasse
und Bilder sich gesponnen werden,
ich sie verwebe so gut ich es vermag.
So bin ich jung und alt, wissend und dumm,
entdecke mich immer neu,
wenn ich ganz bei mir bin, bin ich ich und alles und nichts zugleich.

Grad eben

Nächtens
spür ich
denk ich
merk ich
so manches
ist Geschenk

Kuss und Wind
Blick und Hand
Tat und Traum

Sonntag, 13. März 2011

Eine weitere Wahrheit

Manchmal ist für Frauen der Traum vom Schwarzen Ritter
(mit dem goldenen Herz)
noch gefährlicher
als der vom Weissen Ritter
hoch zu Ross
(der zur Rettung eilt)

Am liebsten würde ich ja schreiben, ich will mein Herz zurück,
doch in Wahrheit, nein, kann ich mir nicht einmal das wünschen.

Sonntag, 6. März 2011

Zeichnen

Mit Stiften in der Hand lege ich meine Leidenschaft ins Papier,
denn dieses Bild nimmt sie willig auf.

So wird sie wenigstens nützlich.

Wahrheit

In seinen Armen vergesse ich, dass mein Herz nicht hoffen darf.

Doch tue ich es...

Auch wenn meine Lippen andere Worte sprechen.
Verzweifelt ich mich selbst belüge, so selbstbewusst zu Freunden spreche, mutig und über den Dingen stehend - als ob in den Stunden des Glücks meine Liebe nicht noch wächst, so sehr ich nicht glaube, das sich ändert, was ist.
Doch hoffe, hoffe, hoffe ich...

Donnerstag, 3. März 2011

ABC (I)

A= Altertum
B= Bücher
C= Chromosomenwirken
D= Drama
E= Engagement
F= Faible
G= Gegenwart
H= Hex & Heid
I= Interesse
J= Jagdfieber
K= Kultur
L= Leidenschaft & Liebe
M= Mondenschein
N= Neuheiten
O= Obsession
P= Paradoxien
Q= Qual
R= Reflexion
S= Sonnenuntergang
T= Träume
U= Utopien
V= Vielfältigkeit
W= Wald
X= Xanthippe
Y= Yoni
Z= Zukunft



Das hier, ABC, genauso wie das "sowas;)"
Entstanden letzten Freitag als ich in bei einem Cocktail auf den Nachtbus wartete, den genoss und in der Bar/Café sass und meine Gedanken einfach fliessen liess. Sie dann in mein Notizbuch schrieb und an das Buch "Schreiben in Cafés" dachte und wie sehr das auch Tradition hat, eine, die irgendwie wiederbelebt gehört.
Es sind alles Aspekte, Dinge, die mich interessieren, die ich bin oder die mir wichtig sind.
Zuerst mal Nomen.
Werde das selbe sicher nochmal mit Adjektiven veranstalten *ggg*

sowas... ;)

NEIN
magisches Wort
sich wiederholende Lektion

Momentaufnahme

Hey, da hab ich mich vor lauter eigenen Ansprüchen ein Bein gestellt, ich habe Blogbeiträge, die ich eigentlich ganz dringend hier reinsetzen möchte, aber nie dazu komme, weil die Schwellenangst zu gross ist, dass sie nicht annähernd meinen Vorstellungen entsprechen, ja, manchmal ist schreiben ziemliche Arbeit.
So, ich versuche es jetzt aber mal, wenigstens so zwei, drei Spielereien aus meinem Notizheft hier hinein zu kopieren und dann das andere nachzuholen.
Ist mir jetzt egal mit der Chronologie.

Donnerstag, 17. Februar 2011

verharren

Sehnsüchtig warten Stifte und Tasten, dass ich mich ihrer bemächtige, um die Gefühle, die in mir schlummern auszudrücken, ihnen Gewicht und Gesicht zu verleihen...
ich schliesse die Augen, spüre Bilder sich Detail um Detail entfalten, höre wie Geschichten sich zu erzählen beginnen...

erkältet

Mein Körper zwingt mich runter in die Federn zurück, Regeneration ist angesagt und ja, auch neben dem vielen Schlafen einen Einblick in sich selbst.
Ja, wer weiss, vielleicht hol ich mir jetzt die Kraft, so richtig durchzustarten?
Das ist doch ein schöner Gedanke!

Montag, 14. Februar 2011

Kurzes Fazit

Juchuuu, ich habs geschafft...
weil ich mich wieder ganz toll in meine Gefühle verstrickt habe,
da ist noch so eine sanfte Melancholie,
wenn ich aber darüber nachdenke, in mich hineinhöre,
da merke ich eines, das trotz allem gilt,
die Freude und schönen Momente überwiegen so sehr,
dass es mich noch jetzt beschwingt und mir gut tut.

Ja, Liebe auf freundschaftlicher Basis für ein paar Stunden, in denen Seelen sich ehrlich begegnen, irgendwie kann diese Art auch funktionieren.

Nö, ich bin nicht verliebt in ihn, ich tu nur so - und frag mich, ob ich das auch in einigen Tagen gleich sehe wie jetzt, aber es passt zum Valentinstag, die Worte über den grossen "Zwerg".

Ja, da kommt es wieder das Motto:

Liebe ist ohne Bedingung

aber gut soll sie trotzdem tun...

o.T.

Zärtlich schweben meine Finger über den Tasten,
während mein Herz den Gedanken nachsinnt,
Erinnerungen wie zärtliche Berührungen alter Freunde sind.

Freitag, 11. Februar 2011

Worte

Worte fliegen in meinem Kopf herum,
Texte aus Liedern voll melancholischer Melodien,
gelesene Fetzen aus Büchern, die unter die Haut gingen,
eigene Worte, die die letzten Tage und meine Gefühle beschreiben, Eindrücke, die sich zu Rezensionen verdichten, die noch geschrieben werden wollen,
Antworten auf Mails,
Gedankengänge, die sich ordnen, in dem man während des Schreibens reflektiert.

Hoffentlich schaffe ich wenigstens die paar Rezensionen niederzuschreiben, das mache ich irgendwie zu selten.
Ausserdem ist das Schreiben mir Antrieb, auch anderes anzupacken.

gehört von ... meiner Chiropraktorin

"Was ist der kürzeste Abstand zwischen zwei Menschen?
Ein Lächeln!"


Das hat sie mir eben am Mittwoch bei der Behandlung gesagt und sie hat einfach recht damit!
Lächeln beschwingt Dich und Dein Gegenüber!

Zustand: gut!

Mir geht es grad wunderbar, ich habe einige tolle Nachrichten erhalten, einige positive Entwicklungen zeichnen sich ab, ich habe wieder einen Freund von früher wieder getroffen (online, aber der Inhalt, nicht das Medium macht es ja aus!), was ich ganz toll finde. Meine Chiropraktorin gibt meinem Rücken die Beweglichkeit zurück und hat mir auch ein paar neue Übungen verschrieben, die ganz schön wirken und an die Grenze gehen - weil ich sie mache *g*
Ausserdem hat die Frau begnadete heilende Hände und etwas noch anderes, ein wirklich gutes Herz, jedes Mal wenn ich da rauskomme, hat sie sich um mich als ganze Person gekümmert!

Montag, 7. Februar 2011

erneuert

Letzte Woche bekam ich ein paar nötige Arschtritte, manche brutal, manche sehr freundlich.
Nachdenklich, aber vor allem entschlossen, etwas zu ändern machen sie mich alle und die ersten Schritte sind getan. Ich bin aufgestanden, habe Grenzen abgesteckt, Entscheidungen getroffen, manches gesichtet, aufgeräumt und Überfälliges erledigt.

Sozusagen folgte dann die Belohnung für mich.
Es war ein wunderschönes Wochenende für mich.
Überraschend durfte ich jemanden besuchen und genoss es einfach zu reden, zu quatschen, zu sein.
So konnte ich in der seltsamerweise zugelassenen Nähe, die sehr überraschend kam, auftanken.
Bei der Rückfahrt habe ich heute auch wieder im Zug gesessen, unglaublich staunend die vorbeiziehende Landschaft bewundert, die durch Dämmerung und ein atemberaubendes Abendrot verzaubert war - das tat ich abwechslungsweise mit dem Lesen und ich entspannte mich ganz tief. Einfach ganz still und ganz bei mir sein und diesen Schwung in die neue Woche mitnehmen.
Irgendwie habe ich gemerkt, wie sehr der Frühling sich langsam breitmacht, Vögel zwitschern schon, noch sind die Farben vom Winter geprägt und doch hat man das Gefühl, die Kraft kehrt wieder, nach einem langen kalten Winter, den man irgendwie - OK, ich - mit Innenschau und Konfrontation mit dem eigenen Schatten verbracht hat.

Ja, da stand jungfräulich die Sichel der Mondin am Himmel, ein weiteres Mal gewandelt und es wurde mir bewusst, wie sehr wieder Neuanfang ist.
Imbolc in seiner Pracht liegt hinter uns, wirkt weiter.
Zugleich hat sich ein Zauber, mit dem ich mich selbst wohl gebunden hatte und von dem ich nicht wusste, wann ich ihn lösen sollte, von selbst gelöst, sich und mich von der Kette gelassen. Ganz einfach, in dem diese ganz konkret aufging, die Kette, die ich seit den Rauhnächten am Hals trug.
Spannend, sehr, sehr spannend.
Es fühlt sich richtig an.

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